Astrologischer Newsletter November 2017

Hoffnung, Freiheit und Selbstbestimmung sind im November die großen, bestimmenden Themen am Himmel. Wichtig ist jedoch, wie wir unsere Hoffnungen leben und unsere Visionen umsetzen. Falls wir versuchen, unsere Wünsche und Ideale auf Teufel komm raus durchzusetzen, dann sind wir nicht besser als das (alte) System und die Menschen, die versucht haben, uns in der Vergangenheit auszubeuten, zu manipulieren oder zu kontrollieren. Ein Zuviel an Egoismus schadet jetzt eher, eine klare Sprache und Rücksichtnahme bringt uns dagegen viel sanfter und erfolgreicher ans Ziel.

Jupiter-Neptun-Trigon: Wachsende Hoffungen und Visionen
Egoismus ist out! Mit dem Trigon zwischen Jupiter und Neptun erfahren wir ab dem 9. November ein völlig neues Gefühl von Zusammenrücken, Miteinander, Glaube, Hoffnung und Vertrauen. Seit Jupiter in den Skorpion gewandert ist, spüren wir ganz deutlich, es beginnt sich endlich etwas zu verändern. Dass viele Ansichten, Werte und Systeme (wirtschaftlich, politisch, sozial) längst überholt sind und sich etwas ändern muss, ist längst klar. Jetzt fühlen und spüren wir es auch in unserem Innersten und können endlich unseren Visionen und Träumen folgen. Mit Hilfsbereitschaft und Empathie werden wir in den nächsten Wochen mehr erreichen können, als mit Härte, Ehrgeiz und Konkurrenzdenken die letzten Jahre zusammen.

Lilith im Steinbock: Die Schatten der Vergangenheit
Am 9. November wandert Lilith für die nächsten Monate in den Steinbock. Da Lilith für Tabu- und Schattenthemen steht und Saturn für Verantwortung, Klarheit und die Vergangenheit, werden wir jetzt zunehmend mit unangenehmen und schwierigen Dingen konfrontiert. Es geht in dieser Zeit vor allem darum, Verantwortung zu übernehmen - Verantwortung für die Schulden und Fehler aus unserer Vergangenheit. Wo habe ich mich falsch verhalten? Wo habe ich mich selbst, wurde von anderen oder habe ich andere verraten? Mit Saturn geht es jedoch auch um gesellschaftliche Dogmen, Enge und Starre, sowie um unsere globalen Ressourcen. Eventuell müssen wir jetzt für die Misswirtschaft und den wirtschaftlichen Kapitalismus der vorhergehenden Generationen Rechnung tragen. Wir dürfen unseren Planeten und die Menschen, die durch ihren sozialen, religiösen und wirtschaftlichen Status benachteiligt sind, nicht länger ausbeuten, sondern müssen diesen Missständen endlich klar ins Auge sehen und ein Ende bereiten. Nur dann können wir einer möglichen wirtschaftlichen oder persönlichen Depression entgehen.

Saturn-Uranus-Trigon: Mehr Freiraum und Lebensqualität
Diese Konstellation bewirkt im November wieder jede Menge günstige Umstände in privaten und beruflichen Angelegenheiten. Wahrscheinlich ist jetzt die Zeit gekommen, sich endlich selbst zu verwirklichen oder die Früchte langer, harter Arbeit zu ernten. Man wird nun für seinen Einsatz und seine Disziplin in der Vergangenheit in jedem Fall mit mehr Freiheiten und Leichtigkeit belohnt. Vielleicht macht man jetzt sogar sein Hobby zum Beruf. In jedem Fall wird der Alltag nun leichter und wir können unser Leben stärker nach unseren individuellen Wünschen und Vorstellungen gestalten. Man erfährt wahrscheinlich positive Unterstützung durch andere oder eine plötzlich veränderte Lebenssituation, die uns diese neuen Wege, Möglichkeiten und Freiräume beschert.

Pluto-Mondknoten-Quinkunx: Zwischen Kontrolle und Loslassen
Mit dem Quinkunx zwischen Pluto und Mondknoten geht es im November um Kontrolle, Wandlung und Loslassen von alten Überzeugungen. Allerdings fällt es uns enorm schwer, leichten Herzens in eine neue Richtung zu schauen und die eigenen Ansichten zu verändern. Oftmals besteht gerade jetzt verstärkt der Wunsch, das Alte zu bewahren und so stark festzuhalten, dass es schon fast in Besessenheit ausarten kann. Wichtig ist es gerade jetzt, die Werte und Überzeugungen anderer zu akzeptieren und nicht ständig alles abzublocken. Es erfordert zwar Mut, die eigene Kontrolle abzugeben und auf Machtspielchen zu verzichten, aber man gewinnt dafür enorm an innerer Ruhe, Selbstsicherheit und wahrem inneren Reichtum.

Mars-Toro-Konjunktion : Willenstärke und Egoismus
Über zu wenig Ego und Willensstärke werden wir uns diesen Monat garantiert nicht beschweren können. Im Gegenteil, Asteroid Toro trimmt Mars auf Höchstleistungsform und wir sind zu wahrhaft großartigen Leistungen und Anstrengungen fähig. Beinahe nichts kann uns jetzt aufhalten, wenn wir uns jetzt etwas in den Kopf gesetzt haben. Natürlich hat diese enorme Triebkraft auch ihre Schattenseite, denn wir reagieren oftmals aggressiv, rechthaberisch, impulsiv, egoistisch und nehmen selten Rücksicht auf die Wünsche und Bedürfnisse anderer. Wir sollten unbedingt versuchen, diese großartige Energie sinnvoll, uneigennützig und konstruktiv einzusetzen. Wer sich stattdessen unreflektiert über andere stellt, könnte umgekehrt ebenso die volle Härte und Aggressivität dieser Konstellation abbekommen.

Juno-Pluto-Konjunktion: The Power of Love
Beziehungsasteroid Juno steht noch bis zum 27. November in Konjunktion mit Pluto. Da sind Machtkämpfe in der Partnerschaft schon fast an der Tagesordnung. Man neigt dazu, dem Partner seinen Willen oder einfach nur seine Liebe und Emotionen aufdrücken zu wollen, was in diesen Tagen nicht immer gut gehen dürfte. Liebe braucht Luft und Freiheit zum Atmen, sonst erstickt sie. Positiv gesehen steht diese Zeit jedoch auch für sehr intensive Verbindungen. Jetzt beginnende Liebesbeziehungen tragen eine Leidenschaft und gegenseitige Anziehungskraft in sich, wie man sie nur selten findet.

Saturn-Lilith-Konjunktion: Die Schatten der Vergangenheit
Saturn bleibt im November ebenfalls im Aspekt mit Lilith, dem schwarzen Mond. Diese Konjunktion verstärkt die Wirkung des Jupiter-Lilith-Sextils und bringt gleichzeitig noch einen anderen Gesichtspunkt mit ins Geschehen. Da Saturn für die Themen Pflichten und Verantwortung steht, wird uns eventuell schmerzhaft bewusst, wo wir uns zu viel aufgeladen haben oder in einer frustrierenden Sackgasse gelandet sind. Vielleicht haben wir gerade jetzt das Gefühl, dass es nicht mehr weitergeht und können den Druck in und um uns herum kaum noch ertragen. Weglaufen oder wegschauen ist jedoch keine Lösung, erst recht, wenn wir durch Saturn Fehler bzw. Verfehlungen aus der Vergangenheit unter die Nase gerieben bekommen. Man sollte sich aber keinesfalls unterkriegen lassen, sondern sich ganz bewusst, konzentriert und aufrichtig seiner Vergangenheit stellen. Nur dann können wir diese dunkle Stelle in unserer Biographie wirklich aufarbeiten und wie von einer Zentnerlast befreit neu durchstarten.

Eris-Uranus-Konjunktion: Es lebe die Freiheit!
Der starke Drang nach Freiheit und Individualität bleibt uns im November weiterhin erhalten. Zwergplanet Eris weckt mit Rebell Uranus den Freigeist in uns. Dieses Duo möchte, dass wir uns mutig und selbstbewusst unsere eigene Meinung bilden und nicht länger von der allgemein herrschenden Meinung manipulieren lassen. Natürlich ist es immer einfacher, sich anzupassen und den Lügen um einen herum Glauben zu schenken, anstatt sich dagegen zu behaupten. Aber genau darum geht es jetzt im November! Es ist ein kollektiver Aspekt, der zugleich jeden einzeln herausfordert, indem er überprüft, ob wir gelernt haben, gegen den Strom zu schwimmen und nicht mehr länger auf Lügen, Zwietracht und Manipulation reinzufallen.

Eris-Mondknoten-Trigon: Social Networking
Neben Uranus steht Asteroid Eris auch im November weiterhin in positiver Verbindung mit dem Mondknoten. Das Trigon zwischen diesen beiden wirkt wie ein Verstärker in Bezug auf soziale Kontakte. Man könnte jetzt Menschen kennenlernen, die von großer Bedeutung für unsere private oder berufliche Zukunft werden könnten. Ob Mentor, Ratgeber oder ein neuer Partner (beruflich und privat), dieser Mensch könnte unsere Sicht auf die Welt verändern und damit unserem Leben einen völlig neuen Sinn geben.


Rückläufige Planeten

Uranus bleibt auch im November rückläufig. Vorsicht Hochspannung! Damit es bei einem rückläufigen Uranus nicht zu bösen Überraschungen kommt, sollte man jetzt besser keine elektrischen Geräte kaufen und auch die Finger von Elektroinstallationen lassen. Auch die Astrologie sollten Sie in dieser Zeit nicht unbedingt zu Ihrem Beruf bzw. Ihrer Berufung machen, das könnte weniger erfolgreich verlaufen, als Sie anfänglich gedacht haben.

Neptun ist noch bis zum 22. November rückläufig. Jegliche Suchttherapie ist bei einem rückläufigen Neptun für die Katz. Suchen Sie sich lieber einen anderen Zeitpunkt, um dem blauen Dunst oder anderen Süchten zu entsagen. Eine Psychotherapie steht ebenfalls unter keinem guten Stern. Im Gegenteil, frei nach dem Motto “Die Geister, die ich rief”, holt Sie die Vergangenheit später garantiert wieder ein.

Schwendtage

Ein Schwendtag im November: der 12. Die Schwendtage galten bereits im Altertum als Unglücks- oder Chaostage. Auch heute sollte man an diesen Tagen nichts Neues beginnen bzw. wichtige Unternehmungen starten, wie beispielsweise eine Reise, den Urlaub, eine neue Arbeit, eine Operation, sich verloben oder heiraten, umziehen oder Geschäftsabschlüsse.

 


 

Beratung auch in französischer und englischer Sprache.