Astrologischer Newsletter September 2017

Auch im September könnten die Sterne uns mit Zweifel, Enttäuschungen und (möglichem) Betrug konfrontieren, aber auch gleichzeitig einen Weg aus einer Sackgasse zeigen. Flucht ist keine Lösung! Erst wenn wir uns ganz bewusst und couragiert mit unseren Ängsten auseinandersetzen, ist Heilung und ein echter Neuanfang möglich.

Mars-Uranus-Trigon: Mut und Aufbruchstimmung
Vom 1. bis 9. September befinden sich Mars und Uranus in einem Trigon zueinander. Was für eine geistig inspirierende und motivierende Zeit für uns alle. Jetzt fällt es uns nicht nur besonders leicht, das Leben auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, wir haben auch den Mut, endlich etwas Neues auszuprobieren. Nicht nur, dass wir jetzt auch von außen dazu ermutigt werden, unsere Ideen zu verwirklichen und aus dem Alltag auszubrechen, wir sind auch unglaublich flexibel und finden selbst in schwierigen Situationen einen cleveren Ausweg. Nutzen Sie also diese Tage, um alle Ihre Ideen und Vorstellungen voranzutreiben, sich aus beengenden Lebenssituationen zu befreien und Ihrem Leben dadurch eine völlig neue Richtung zu geben.

Mars-Neptun-Opposition: Täuschungen und falsches Selbstmitleid
Lassen Sie sich vom 17. bis 30. September bitte kein X für ein U vormachen. In diesen Tagen neigen wir leider dazu, die falschen Entscheidungen zu treffen bzw. auf Menschen zu treffen, die uns versuchen zu manipulieren und zu täuschen. Nichts ist wie es scheint und man verspricht uns vielleicht das Blaue vom Himmel, aber am Ende muss man nur enttäuscht feststellen, dass die eigene Gutmütig- und Großzügigkeit schamlos ausgenutzt wurde. Am besten hält man sich ganz von Menschen fern, die immer nur auf ihren Vorteil bedacht sind, denn man wird am Ende nur den Kürzeren ziehen. Umgekehrt sollte man jedoch auch nicht in Selbstmitleid verfallen und sich als Opfer der Umstände sehen. Flucht bzw. Ausflüchte sind selten eine Lösung und selbst wenn man von einer besseren und schöneren Welt träumt, wird es davon selten besser. Wenn man jetzt ganz bewusst auf sein Bauchgefühl hört, dann kann man so manche Lüge schnell entlarven und steht am Ende als Sieger da.

Jupiter-Saturn-Sextil: Verantwortungsbewusstsein
Wie schön, dass das Sextil zwischen Jupiter und Saturn noch bis zum 26. September wirksam ist. Durch dieses Sextil können wir deutlich erkennen, was in Zukunft wichtig für uns sein wird und auf was bzw. wen wir bauen können. Auch wenn Saturn Jupiter seine Grenzen zeigt und man nur mit harter Arbeit und Verantwortungsbewusstsein ans Ziel kommt, ist es jedoch genau das, was uns nun den Erfolg bringen wird. Alles was keinen Sinn mehr macht, kann jetzt aufgedeckt und losgelassen werden. Und alles andere kann man nun mit viel Disziplin und Ehrgeiz bewältigen. Jetzt zählt nicht mehr der schnelle Erfolg, sondern man setzt auf Sicherheit und eine solide Basis für die Zukunft. Das gilt nicht nur für berufliche Dinge, auch in Liebe und Beziehung kann man jetzt auf den Partner zählen oder ist umgekehrt eine ebensolche Stütze, selbst wenn es Probleme geben sollte. Kurzum: Saturn trennt jetzt Spreu vom Weizen… und am Ende wird endlich alles gut!

Neptun-Pluto-Sextil: Das geistige Erwachen
Wenn Neptun und Pluto sich im September weiterhin im positiven Sextil begegnen, ist dies wie ein Weckruf für unsere Seele. Jetzt beginnen wir zu verstehen, dass alles im Leben einen höheren Sinn hat und wir nicht im Äußeren versuchen sollten etwas zu verändern, sondern nur tief in uns drin das Potenzial für wahre Transformation steckt. Es geht um den Erkenntnisprozess, dass es im Leben nicht immer nur nach unseren Wünschen gehen kann. Vielmehr müssen wir lernen zu akzeptieren, dass manche Dinge nicht aufzuhalten oder zu verändern sind. Das kann uns bei der Überwindung von Ängsten helfen, dass wir uns nicht mehr länger schuldig oder dem Schicksal ohnmächtig ausgeliefert fühlen. Wenn sich eine Tür schließt, dann kann sich genau jetzt eine neue Tür öffnen! Dies wäre also genau der richtige Zeitpunkt, uns nicht mehr länger hinter faulen Ausreden, Illusionen und Selbsttäuschungen zu verstecken. Wir sind unseres eigenen Glückes Schmied, also raus aus der Jammerfalle und hinein in ein neues bewussteres Leben und geistiges Ich.

Jupiter-Lilith-Sextil: Lust an der Veränderung
Jupiter steht auch im September im Sextil mit der rebellischen Lilith. Lilith weist uns im Horoskop immer auf die Lebensbereiche hin, in denen wir am allerwenigsten Abhängigkeiten, Einmischung und Manipulation ertragen. Sobald jemand versucht, unser ureigenes Lebenstempo in diesem Bereich zu beeinflussen, reagieren wir verärgert und zu recht frustriert. Lilith ist damit ein wichtiger Aktivator für schicksalhafte Lebensveränderungen, auch wenn diese nicht immer ohne blaue Flecken und Verluste vonstatten gehen. Typisch Mensch, wir bewegen uns in der Regel nur, wenn es unangenehm ist und weh tut. Das Sextil mit Jupiter sorgt jedoch im September für sehr viel Optimismus und den Glauben daran, dass wir jetzt alles schaffen und zu unseren Gunsten verändern können. Wir können jetzt sehr genau erkennen, wer oder was uns nicht gut tut und können damit persönliches Wachstum schneller vorantreiben als sonst.

Saturn-Lilith-Konjunktion: Die Schatten der Vergangenheit
Saturn bleibt im September ebenfalls im Aspekt mit Lilith, dem schwarzen Mond. Diese Konjunktion verstärkt die Wirkung des Jupiter-Lilith-Sextils und bringt gleichzeitig noch einen anderen Gesichtspunkt mit ins Geschehen. Da Saturn für die Themen Pflichten und Verantwortung steht, wird uns eventuell schmerzhaft bewusst, wo wir uns zu viel aufgeladen haben oder in einer frustrierenden Sackgasse gelandet sind. Vielleicht haben wir gerade jetzt das Gefühl, dass es nicht mehr weitergeht und können den Druck in und um uns herum kaum noch ertragen. Weglaufen oder wegschauen ist jedoch keine Lösung, erst recht wenn wir durch Saturn Fehler bzw. Verfehlungen aus der Vergangenheit unter die Nase gerieben bekommen. Man sollte sich aber keinesfalls unterkriegen lassen, sondern sich ganz bewusst, konzentriert und aufrichtig seiner Vergangenheit stellen. Nur dann können wir diese dunkle Stelle in unserer Biographie wirklich aufarbeiten und wie von einer Zentnerlast befreit neu durchstarten.

Mondknoten-Saturn-Trigon: Verantwortung und Integrität
Schützenhilfe in der Bewältigung von Sinn- und Gewissensfragen liefert uns im September erneut das Trigon zwischen Saturn und dem Mondknoten Wir haben unter anderem die große Chance, unsere wahre Aufgabe im Leben erkennen zu können. Höchstwahrscheinlich werden wir uns endlich der eigenen Verantwortung und unserer Pflichten bewusst, haben zudem die Geduld und den Ehrgeiz, auch schwierige Aufgaben übernehmen und meistern zu können. Unter Umständen werden wir gerade in schwierigen Situationen jetzt über uns und unsere Möglichkeiten hinauswachsen, weil wir nicht mehr einfach so bestimmte Situationen hinnehmen, sondern versuchen, an ihnen zu wachsen und etwas zu verändern.

Eris-Uranus-Konjunktion: Es lebe die Freiheit!
Der starke Drang nach Freiheit und Individualität bleibt uns auch noch im September erhalten. Zwergplanet Eris weckt mit Rebell Uranus den Freigeist in uns. Dieses Duo möchte, dass wir uns mutig und selbstbewusst unsere eigene Meinung bilden und nicht länger von der allgemein herrschenden Meinung manipulieren lassen. Natürlich ist es immer einfacher, sich anzupassen und den Lügen um einen herum Glauben zu schenken, anstatt sich dagegen zu behaupten. Aber genau darum geht es jetzt im September! Es ist ein kollektiver Aspekt, der zugleich jeden einzeln herausfordert, indem er überprüft, ob wir gelernt haben gegen den Strom zu schwimmen und nicht mehr länger auf Lügen, Zwietracht und Manipulation reinzufallen.

Eris-Mondknoten-Trigon: Social Networking
Neben Uranus steht Asteroid Eris auch im September weiterhin in positiver Verbindung mit dem Mondknoten. Das Trigon zwischen diesen beiden wirkt wie ein Verstärker in Bezug auf soziale Kontakte. Man könnte jetzt Menschen kennenlernen, die von großer Bedeutung für unsere private oder berufliche Zukunft werden könnten. Ob Mentor, Ratgeber oder ein neuer Partner (beruflich und privat), dieser Mensch könnte unsere Sicht auf die Welt verändern und damit unserem Leben einen völlig neuen Sinn geben.


Rückläufige Planeten

Merkur bleibt noch bis zum 5. September rückläufig. Jetzt bitte keine Verträge unterschreiben, nichts kaufen, nicht heiraten, sich nicht selbstständig machen und sich möglichst auch nicht operieren lassen. Günstig ist der rückläufige Merkur aber für alle Unternehmungen, die einen Bezug zur Vergangenheit haben. Zum Beispiel können Sie in dieser Zeit alte Kunden zurückgewinnen, liegen gebliebene Korrespondenz abarbeiten oder Ihre Steuererklärung beim Finanzamt abgeben.

Uranus bleibt auch im September rückläufig. Vorsicht Hochspannung! Damit es bei einem rückläufigen Uranus nicht zu bösen Überraschungen kommt, sollte man jetzt besser keine elektrischen Geräte kaufen und auch die Finger von Elektroinstallationen lassen. Auch die Astrologie sollten Sie in dieser Zeit nicht unbedingt zu Ihrem Beruf bzw. Ihrer Berufung machen, das könnte weniger erfolgreich verlaufen, als Sie anfänglich gedacht haben.

Neptun ist ebenfalls im gesamten September rückläufig. Jegliche Suchttherapie ist bei einem rückläufigen Neptun für die Katz. Suchen Sie sich lieber einen anderen Zeitpunkt, um dem blauen Dunst oder anderen Süchten zu entsagen. Eine Psychotherapie steht ebenfalls unter keinem guten Stern. Im Gegenteil, frei nach dem Motto “Die Geister, die ich rief”, holt Sie die Vergangenheit später garantiert wieder ein.

Auch Pluto ist noch bis zum 28. September rückläufig. Bei einem rückläufigen Pluto sollte man sich bloß nicht auf eine Führungsposition einlassen. Überhaupt hat man in dieser Zeit seine lieben Probleme mit dem Thema Macht. Machtspielchen sind nun an der Tagesordnung und man wird gnadenlos mit seinen eigenen Problemen konfrontiert. Auch sein Testament sollte man jetzt nicht unbedingt aufsetzen und seine Erben lieber noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Reisen in die Vergangenheit sind ebenfalls keine gute Idee. Eine Psycho- oder Reinkarnationstherapie wird unter Umständen nicht so gut verlaufen wie erhofft.


Schwendtage

Die Schwendtage im September: vom 21. bis 28. Die Schwendtage galten bereits im Altertum als Unglücks- oder Chaostage. Auch heute sollte man an diesen Tagen nichts Neues beginnen bzw. wichtige Unternehmungen starten, wie beispielsweise eine Reise, den Urlaub, eine neue Arbeit, eine Operation, sich verloben oder heiraten, umziehen oder Geschäftsabschlüsse.


 

Beratung auch in französischer und englischer Sprache.